01. Tag Flug von Deutschland nach Neuseeland
02. Tag via Seoul
03. Tag Auckland Ankunft in NZ' s heimlicher Hauptstadt Auckland. Der Besuch des Vulkanhügels des Mt. Eden. Er gibt uns einen ersten Überblick auf die "City of Sails".
04. Tag Thames Der erste Tag auf der Südhemisphäre steht für erste Erkundungen in Kelly Tarlton's Underwater World, War Memorial Museum, Albert Park oder dgl. zur freien Verfügung. Am Nachmittag verlassen wir Auckland und fahren auf die Coromandel Halbinsel nach Thames.
05. Tag Hahei Auf der Halbtageswanderung im Coromandel Forest beginnt unsere erste "Aktivität". Die Tageswanderung (4 - 5 h) führt uns ins Kauaeranga- Tal nordöstlich von Thames durch regenerierenden Busch mit vielen Relikten aus der Holzfäller- und Goldgräberzeit, auf der wir neben den Nikau-Palmen, Passionsfrucht, Bambus auch die uralten, riesigen Kauribäume sehen werden. Die Kaurifichte ist durch seine knotenlose Form leicht zu verarbeiten, wobei die Größten eine Holzmenge von mehr als 240 m³ aufweisen. Gezeltet wird am Strand in Hahei.
06. Tag Rotorua Im Hahei Marine Reserve steigen wir die Kalkstein-Küste zu den "Cathedral Cove" hinab und genießen die weißen Sandstrände Haheis. Am Hot Water Beach darf jeder seine eigene Mulde buddeln, um sich dann an den sprudelnden heißen Quellen zu erfreuen. In Waihi erfahren wir Aufschlussreiches über die Martha Mine (Goldmine). Auf der Fahrt nach Rotorua machen wir Halt im "360°-Kiwifruit Country". Hier wird Interessantes über die Kiwis gezeigt.
07. Tag Tongariro National Park In der Maori-Siedlung Ohinemutu werden wir den Maoris bei Schnitzarbeiten über die Schulter schauen bzw. diese in der ausgeschmückten St. Faith's Anglican Church sehen. Im Maori-Dorf Whakarewarewa / Te Puia erhalten wir einen Eindruck des geothermischen Wunderlandes Rotoruas. Die bis zu 30 m hohe Fontäne des Pohutu-Geysirs ist eine der Sights dieses Thermalparks. In der Nähe Taupos stürzt der Waikato River sich mit einem gewaltigen Getöse den Huka Falls hinab. Am Nachmittag haben wir Gelegenheit zum Adrenalinschub in Form von Bungy Jumping oder White Water Jet Boating auf dem Waikato River.
08. Tag Tongariro Northern Circuit Unsere Trekkingtour führt durch den 1887 gegründeten Nationalpark. Das UNESCO- Naturerbe der Menschheit wird von drei aktiven Vulkanen beherrscht, wobei der Mt. Ruapehu mit 2.797 m der höchste Berg der Nordinsel ist. Start wird an der Mangatepopo Hut (1.200 m) nahe des Whakapapa Village sein. Der Weg führt auf einen 1.590 m hohen Sattel, von dem ein Abstecher auf den Kraterrand des Mt. Ngauruhoe (2.291 m) schon wegen seiner spektakulären Ausblicke lohnt. Nicht minder Erlebnisreich ist die Durchquerung des South Crater und der Marsch zum Red Crater mit phantastischen Blick auf die smaragdfarbenen Emerald Lakes sowie den Blue Lake. An der Ketetahi Hut (1.420 m) endet nach 10 km (ca. 6 h) der erste Teil.
09. Tag Tongariro Northern Circuit Entlang eines Lavastroms steigen wir ins Oturere-Tal hinab. Skurrile Felsformationen, Tussock-Gras und mit Moosen bewachsene Flecken prägen den Abschnitt, bevor es dann über den Waihohonu-Bach in einen Buchenwald geht. Ein erfrischendes Bad in den Ohinepango-Quellen lässt die anschließende Kaffeerunde in der Waihohonu Hut (1.150 m) noch besser gelingen. Für die 15.5 km werden wir ca. 7 h unterwegs sein.
10. Tag Wellington Die restlichen 16.5 km (ca. 6 h) führen über zahlreichen Seitenärme zum Tama-Sattel, von wo wir mit Blick auf den Mt. Ngauruhoe und Mt. Ruapehu langsam Abschied von den heiligen Bergen der Maoris nehmen. Ein Abstecher führt zu den Kraterseen Tama Lakes. Auf dem Weg ins Whakapapa Village (1.120 m) passieren wir noch den Taranaki Fall, ein sich 20 m in die Tiefe stürzender Wasserfall. In der Hauptstadt Neuseelands Wellington, auch die "windy city" genannt, endet unsere Tour auf der Nordinsel. Am Abend bietet sich noch die Gelegenheit das imposante Parlamentsgebäude "beehive" (Bienenkorb) zu besichtigen sowie das schrille Nachtleben Wellingtons wahrzunehmen.
11. Tag Marahau Mit der Inter-Island Fähre setzen wir zur Südinsel über. Vom Hafenstädtchen Picton führt unsere Fahrt durch die bergig-zerklüftete Landschaft der Marlborough Sounds in das sonnenverwöhnte Nelson. Die Stadt ist Anziehungspunkt vieler Alt-Hippies, Kunsthandwerker und Künstler, welcher Nelson das entsprechende Ambiente verleihen.
12. Tag Seekajaktour im Abel Tasman NP Eine attraktive Form die bizarre Granitküste mit seinen herrlichen Buchten und goldgelben Sandstränden zu erkunden ist eine Paddeltour im Abel Tasman NP. Start ist die Sandy Bay in Marahau. Auf unserer Tour bleibt genug Zeit sich an der artenreichen Meersfauna mit Seevögeln zu erfreuen oder einfach nur zu baden.
13. Tag Seekajaktour im Abel Tasman Nationalpark Auf dem Tonga - Island Meeresreservat tummeln sich Kormorane bzw. sonnen sich die Seerobben. Vom Onetahuti Beach aus besteht die Chance ein Teilstück auf dem Abel Tasman Coast Track zur Awaroa Bay zu wandern.
14. Tag Marahau Der Tag dient zum Ausspannen und Zurückpaddeln nach Marahau. Unterwegs legen wir eine genüssliche Mittagspause in der leicht versteckten Te Pukatea Bay ein. In Richtung Fisherman- und Adele- Inseln treffen wir mit etwas Glück auf ein paar verspielte Delphine. Am späten Nachmittag gehen wir wieder an Land.
15. Tag Punakaiki Zahlreiche enge Schluchten, wie die Lower Buller Gorge sowie üppiger werdender Regenwald begleiten unseren Weg durch die landschaftlich reizvolle Buller Gorge an die Westküste. An dem Kalksteingebilde der Pancake Rocks im Paparoa National Park können wir bei High-Tide das Wasser durch die Hohllöcher schießen sehen bzw. gehen auf Entdeckungstour in eines der vielfältigen Höhlensysteme.
16. Tag Fox Glacier Auf der Route zwischen Greymouth und Hokitika passieren wir eine einspurige Brücke, die sich aufgrund des wenigen Verkehrs noch mit der Eisenbahn geteilt werden muss. In dem Städtchen Hokitika besuchen wir eine der berühmten Greenstone-Fabriken. Interessant ist an dem Herstellungsprozess von Jade-Schmuck beizuwohnen. Aus dem begehrten Gestein fertigten die Maoris ihre Tiki-Figuren und Waffen. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Gletscher. Die beiden Gletscher des Fox und Franz-Josef fließen von über 3.000 m Höhe in den Regenwald auf 200 m über dem Meeresspiegel hinab. Wanderungen entlang bzw. auf diesen zeigt uns dieses beeindruckende Naturschauspiel näher.
17. Tag Wanaka In aller Frühe machen wir einen Rundgang um den Lake Matheson, den berühmten Spiegelsee und hoffen auf einen solchen Effekt, um die Southern Alps in seinem stillen Wasser zu bewundern. Uns erwartet eine faszinierende Fahrt über den im Mount Aspiring National Park gelegenen Haast Pass (562 m) auf dem World Heritage Highway. Einige Robbenkolonien werden auf der Fahrt an der Westküste entlang zu beobachten sein. Die grüne und üppige Buschlandschaft sowie gigantische Wasserfälle laden zu zahlreichen Fotopausen ein. In Wanaka, am gleichnamigen See (180 qkm groß, 311 m tief) gelegen, wird dann gecampt.
18. Tag Te Anau Dieser Tag führt uns in das Gebiet der Goldgräber, Farmer und Naturliebhaber. In der Kawarau George können Wagemutige beim Bungy Jumping von der Kawarau Bridge sich einen erhöhten Pulsschlag verschaffen. Das in der Nähe gelegene pittoreskes Städtchen Arrowtown, eine ehemalige Goldgräbersiedlung ist ein Besuch wert. Das am Lake Wakatipu (84 km lang, 378 m tief) gelegene Queenstown ist idealer Ausgangspunkt für eigene (abenteuerliche) Aktivitäten. Der Ort bietet Jetboat-Fahrten, einen Trip auf dem 1912 gebauten Dampfschiff "Earnslaw" an oder man genießt einfach nur die majestätischen Höhenzüge der Remarkables vom Bob's Peak aus. Te Anau wird Ausgangspunkt für unsere Wanderung auf dem Kepler Track im Fiordland NP sein.
19. Tag Kepler Track Der zu den Great-Walk-System gehörende Track beginnt und endet an der Schleuse am Südende des Lake Te Anau (64 km lang, 417 m tief). Die erste Tagestour (ca. 6 h) führt uns durch Rotbuchenwald mit vereinzelten Rimu-, Kamahi,- Mirobäumen, traumhaften Farnen sowie Kalksteinfelsen. Nachverlassen der Waldgrenze wird die Vegetation durch Tussock-Graslandschaft bestimmt. Von hier bietet sich ein faszinierender Blick auf den Lake Te Anau und Lake Manapouri. Bis zur ersten Hüttenübernachtung in der Mt. Luxmore Hut (1.085 m) haben wir auf der 17 km langen Etappe einen Höhenunterschied von 850 m bewältigt.
20. Tag Kepler Track Die bevorstehenden 18.6 km (ca. 6 h) ins Iris Burn Valley sind der anspruchsvollste Abschnitt unseres Tracks. Der Weg führt über einen schmalen Grat auf einen 1.400 m hohen Sattel, von wo aus der Gipfel des Mt. Luxmore (1.471 m) bestiegen werden kann, der eine phantastische Rundumsicht auf die Berge des Fiordlands bietet. Nach Umrundung mehrerer kleiner Hügel auf diesem Gratsystem steigen wir über Serpentinen ins Hanging Valley ab, von dem wir über weitere Kehren zur Iris Burn Hut (497 m) gelangen. Ein kühles Bad am nahe gelegenen Wasserfall (20 min) lässt den Tag genüsslich ausklingen.
21. Tag Te Anau Der Weg führt entlang des Iris Burn Flusses über einen niedrigen Sattel durch den Buchenwald, vorbei am großen Erdrutsch, welcher im Januar 1984 durch starke Regenfälle ausgelöst wurde. Nach Überquerung zahlreicher kleiner Bäche erreichen wir die Mündung des Iris Burn, der den Lake Manapouri speist. Der Weg verläuft durch moosbehangenen Wald am Seeufer und führt zur Moturau Hut (185 m), die an einem herrlichen Strand mit Blick auf See und Berge liegt. Wir durchqueren über Holzstege ein Sumpfgelände, überqueren an einer Flussterrasse den Forest Burn und gelangen zur Hängebrücke des Waiau-Flusses bei der Rainbow Reach. Unterwegs eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf diesen Fluss, der die beiden Seen Manapouri und Te Anau miteinander verbindet. Für den 22.2 km langen Weg werden wir ca. 6 h unterwegs sein.
22. Tag Te Anau / Milford Sound Die von Te Anau ausgehende 120 km lange Milford Road führt zu einer der beliebtesten Naturattraktionen der Welt, dem Milford Sound. Höhepunkte auf der atemberaubenden Alpinfahrt sind der Mirror Lake, der Homer Tunnel und der Chasm Walk (15 min). Hauptattraktion ist im 16 km langen Fjord der dominierende Mitre Peak (1.695 m). Auf angebotenen Bootstouren (2h) kann man die beeindruckende Kulisse intensiver auf sich wirken lassen.
23. Tag Dunedin Unsere Reise führt über Gore nach Dunedin, die "schottischste" Stadt Neuseelands, welche uns eine Mischung seiner Architektur aus der Renaissance bietet. Die University of Otago und der sehenswerte Bahnhof sind vom Octagon, eine kleine Parkanlage, zügig zu erlaufen. In den Abendstunden fahren wir auf die Otago Halbinsel zum Albatrosswatching in der Nähe unseres Nachtquartiers in Portobello.
24. Tag Mount Cook Auf unserem Weg nach Oamaru legen wir bei den berühmten ca. 4 Mill. Jahre alten und bis zu 4 m im Umfang große Steinkugeln der Moeraki Boulders eine Pause ein. An den Sandstränden in Oamaru besuchen wir eine Yellow-eyed Pinguinkolonie und können mit etwas Glück Seelöwen bei ihrer Mittagsruhe beobachten. Von der Ostküste führt unsere Fahrt durch das Waitaki Valley entlang dem Waitaki River, der für Angler ein Paradies ist, zum Mount Cook Nationalpark. Unser Lager werden wir am dem Lake Pukaki, aufschlagen.
25. Tag Mount Cook Die Maoris nannten ihn "Aoraki" - den Wolkendurchbohrer. Mit einer Erhebung von 3.754 m überragt der Mt. Cook, als höchster Berg Neuseelands, das gewaltige Massiv. Zahlreiche Wanderwege und Tracks bieten uns die Möglichkeit für ein mehrstündiges Erkunden der Flora des Parks. Mit der Mount Cook Lily ist hier die größte Butterblume der Welt zu sehen. Entlang des Abel Tasman Gletschers (29 km lang) bekommen wir einen Eindruck in die gewaltigen Kräfte des Gletschers. Steile Felswände, imposante Eisströme, Seitenmoränen und Geröllmassen sind Zeugnisse dieses Wirkens.
26. Tag Akaroa Unser Weg aus dem welligen Hügelland des Mackenzie Country führt über die imponierenden goldgelben Tussock-Felder, die das Tor zu den vergletscherten Alpen bilden, in die Canterbury Plains. An dem türkisfarbenen See Lake Tekapo legen wir eine Pause ein, um die malerische kleine Steinkirche des "Good Shepherd" zu bewundern. Die ehemals französische Siedlung Akaroa auf die Banks Peninsula ist das heutige Etappenziel.
Auf Grund des Erdbebens vom 22. Fenbruar 2011 kann der Reiseverlauf ab dem 27. Tag abweichen!
27. Tag Christchurch* Mit einer Rundfahrt entlang des Kraterrandes eines erloschenen Vulkans endet die ländliche Rundreise. Gegen Mittag erreichen wir Christchurch, die größte Stadt der Südinsel. Sie wird auch wegen seiner zahlreichen Parks und Gärten als "Garden City" bezeichnet. Herzstück am Cathedral Square ist die Kathedrale. Die guterhaltenen Gebäude aus der Gründerzeit mit sich abwechselnden englischen, neogotischen bzw. kolonialen Stil verleihen Christchurch eine herzliche Atmosphäre. Ein lohnender Besuch im Canterbury Museum gibt uns, neben seiner einzigartigen Antarktisausstellung, einen abschließenden Einblick in die Maori- Kultur Neuseelands.
28. Tag Christchurch/Seoul Mit dem Rückflug nach Frankfurt verabschiedet sich der Elch & Kiwi von neuseeländischem Boden. Übernachtung in Seoul.
29. Tag Frankfurt/M. Ankunft in Deutschland
Anmerkung:
Der Reiseverlauf ist auch in umgekehrter Richtung möglich.