1.Tag
Am Nachmittag Flug von Frankfurt nach Äthiopien. Ankunft in Addis Abeba und Fahrt zum Hotel. Übernachtung im Hotel. (-/-/-)
2.Tag
Fahrt zum Mt. Wenchi. Inmitten des Kratersees liegt die Klosterinsel Cherkos. Hier wird die große Glocke eines Klosters vom Tana-See aufbewahrt. Heiße Quellen und kleine Felder finden sich entlang des Kraterrandes. Sie haben die Möglichkeit, den Krater zu Fuß oder auf dem Pferderücken zu erkunden. Anschließend Weiterfahrt nach Weliso zur Negash Lodge. Am Abend können Sie im großen Thermalpool der Lodge entspannen oder im Garten neugierige Vögel und Affen beobachten. Übernachtung in der Lodge. (F/M/A)
3.Tag
Sie fahren weiter in westliche Richtung durch sich ständig verändernde Landschaften. Nach einer fast kompletten Umrundung des Gibe-Damms, eines großen Wasserkraftwerks, erreichen Sie Jima, die größte Stadt des Westens. Während eines kurzen Stadtrundgangs bekommen Sie einen Eindruck von dem Ort, in dem bis zur Zeit Menelik II. öffentlich Sklaven verkauft wurden. Im Anschluss Weiterfahrt nach Bonga, dem Ausgangspunkt für Exkursionen in das erste UNESCO- Biosphärenreservat Äthiopiens. Übernachtung im Gästehaus. (F/M/A)
4.Tag
Das Schutzgebiet, im alten Königreich Kafa, umfasst ca. 760.000 ha und ist zum Großteil mit mächtigem Bergregenwald bedeckt, in dem der wilde Arabica-Kaffee wächst. Deutsche Organisationen, u.a. der Naturschutzbund Deutschland (NABU) bemühen sich, diese Oase zu schützen und haben maßgeblich zu der 2010 erhaltenen UNESCO-Auszeichnung beigetragen. Eine einfache Wanderung führt Sie zu den Waldbauern und bringt Ihnen die Einzigartigkeit der Region näher. Anschließend Weiterfahrt nach Mizan Teferi, einer größeren Ansiedelung inmitten grüner Teeplantagen. Übernachtung im einfachen Hotel. (F/M/A)
5.Tag
Sie setzen Ihre Reise fort durch hügeliges Gras- und Buschland und erreichen das Siedlungsgebiet der Surma, die als Viehzüchter und Kleinbauern leben. Das Rind hat in ihrer Wirtschafts- und Gesellschaftsform eine besondere Bedeutung. Die Anzahl der Rinder entscheidet über den Status eines Surma. Bekannt ist dieses Volk v.a. aufgrund des Lippentellerschmucks der Frauen, der weißen Bemalungen zu rituellen Zwecken und der Ziernarben an Armen und Oberkörpern. Das Camp wird in Tulgit errichtet. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
6.Tag
Heute können Sie optional in 4-6 Stunden nach Kibish wandern. Auf Wunsch kann die Strecke auch verkürzt und ein Stück im Fahrzeug zurückgelegt werden. Unterwegs treffen Sie immer wieder Einheimische. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
7.Tag
Den heutigen Tag verbringen Sie in den Dörfern der Surma und haben die Möglichkeit, einen intensiven Eindruck von deren Lebensweise und Kultur zu bekommen. Wenn Sie Glück haben, findet gerade ein „Donga“ statt. Diese mit Stöcken ausgetragenen Kämpfe sind sowohl Sport als auch Ritual, dienen aber auch der Konfliktlösung. Das Ereignis führt benachbarte Dorfgemeinschaften zusammen und bietet den jungen Menschen Gelegenheit, potenzielle Heiratspartner zu treffen. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A)
8.Tag
Sie erreichen Mui und den gleichnamigen Fluss und damit das Einzugsgebiet um den Omo Nationalpark. Der größte NP des Landes ist sehr abgelegen und daher noch sehr ursprünglich. Die hier lebenden Tiere sind sehr scheu. Mit etwas Glück können Sie Wasserböcke, Topis, Impalas, Grant-Gazellen, viele Dikdiks und die schwarz-weißen Colobusaffen beobachten. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
9.Tag
Fahrt zum Omo. In kleinen Booten überqueren Sie mit Ihrem Gepäck den Fluss und treffen Ihre neue Begleitmannschaft. Sie sind jetzt im Siedlungsgebiet der Mursi, die von Landwirtschaft und Viehzucht leben. Die Mursi-Frauen tragen wie die Surma ebenfalls Lippenteller – je größer dieser ist, desto höher sind Status und Ansehen der Frau. Wenn alles nach Plan läuft, übernachten Sie auf dem Zeltplatz in Jinka. Bei Verzögerungen am Fluss und langsamerem Vorankommen verbringen Sie die Nacht in einem Camp an einem kleinen Bach im Mago NP. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
10.Tag
Heute besuchen Sie den bunten Wochenmarkt in Key Afer. Tsamay, Benna und Ari strömen aus allen Himmelsrichtungen in den kleinen Ort, um ihre größtenteils selbstgefertigten Waren darzubieten. Fernab der üblichen Touristenpfade fahren Sie am Nachmittag weit hinein in das Siedlungsgebiet der Hamar. Ziel ist ein verstecktes Dorf in malerischer Umgebung, in dem der König der Hamar residiert und interessierte Besucher empfängt. Sie campen auf einer Wiese in der Nähe des Dorfes. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
11.-12.Tag
Fast zwei Tage haben Sie Zeit, die Kultur der Hamar kennen zu lernen, deren Glauben und Leben nicht durch eine Religion, sondern durch das „Barjo“, eine treibende Kraft, bestimmt wird. Die Frauen der Hamar sind wahre Schönheiten. Der Körper und die Haare werden mit einer Mixtur aus Butter, Kalk und Ockererde eingerieben, der Hals wird mit zusammengeschweißten metallenen Ringen und Perlen betont. Kein Wunder, dass die jungen Männer alles daran setzen, beim „Sprung über die Rinder“ zu triumphieren und ihre Heiratsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Am Nachmittag des 2. Tages fahren Sie nach Turmi und verbringen Ihren letzten Abend in Äthiopien. Übernachtung in einer Lodge. 2x(F/M/A)
13.Tag
Fahrt in südliche Richtung zur äthiopischen Grenzstation Omorate. Nachdem die Grenzformalitäten erledigt sind, fahren Sie in Begleitung eines Beamten zur kenianischen Grenzstadt Illeret. Das Ausfüllen der Einreisepapiere kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, denn es kommt nicht oft vor, dass hier Touristen unterwegs sind. Sie verabschieden sich von Ihrer äthiopischen Begleitmannschaft und begrüßen die neue Mannschaft aus Kenia. Weiterfahrt in den Sibiloi NP. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
14.Tag
Der Sibiloi Nationalpark liegt in einem der unwirtlichsten Landstriche Kenias, direkt am Ufer des größten Wüstensees der Erde, des Lake Turkana. Zahlreiche interessante Fossilien- und Hominidenfunde sind hier gemacht worden, die Sie heute in und um Koobi Fora besichtigen können. Auf dem weiteren Weg nach Alia Bay, einer Landzunge, passieren Sie die Flanken eines Berges, an dem die gut erhaltenen Reste eines sieben Millionen Jahre alten versteinerten Waldes zu finden sind. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
15.Tag
Heute steht Ihnen eine beschwerliche Fahrt über raue Pisten entlang des farbenprächtigen Seeufers bis nach Loyangalani bevor. Der abflusslose Lake Turkana ist ein alkalisches Gewässer und bietet sehr gute Lebensbedingungen für Blaualgen. Diese bewirken wiederum die türkise Färbung des Wassers und verschafften dem See seinen sehr treffenden poetischen Beinamen „Jademeer“. Am Abend erreichen Sie das Ziel und können das Abendessen im Schatten von Palmen genießen. Übernachtung im Gästehaus oder Zelt. (F/M/A)
16.Tag
Sie fahren zu dem etwa 500 Menschen umfassenden Volk der El Molo. Beim Dorfrundgang bekommen Sie einen Einblick in das einfache Leben der Fischer und Krokodiljäger. Ein Mythos besagt, dass die Krokodile einen El Molo schon aus der Ferne fürchten und sich vorsorglich lieber verstecken als anzugreifen. Danach Weiterreise nach South Horr mit der Möglichkeit zur Besichtigung von alten Felszeichnungen oder eines Turkana-Dorfes. Übernachtung im Gästehaus. (F/M/A)
17.Tag
Auf dem Weg in das Shaba National Reserve passieren Sie das Land der Samburu, deren Stammesname sich von „Samburr“, einem traditionellen Lederbeutel zum Transport von Fleisch und Honig, ableitet. Wie die Massai tragen auch die Samburu-Krieger ockerfarbene Zöpfe, rote Umhänge und spitze Speere. Wenn die Zeit ausreicht, können Sie auf dem Weg ein Dorf besuchen. Am Nachmittag beziehen Sie Quartier in der komfortablen Sarova Shaba Lodge. Übernachtung in der Lodge. (F/M/A)
18.Tag
Bereits am frühen Morgen beginnt Ihre erste Pirschfahrt. Die Strecke entlang des Ewaso-Ngiro-Flusses ist landschaftlich besonders reizvoll und birgt aufgrund der Wassernähe vielfältige Möglichkeiten zu Tierbeobachtungen. Bekannt ist das Shaba Nationalreservat insbesondere wegen seiner Netzgiraffen und Giraffengazellen. Zurück in der Lodge genießen Sie ein üppiges Frühstück, bevor es zu einer weiteren Pirschfahrt in die angrenzenden Reservate Samburu oder Buffalo Springs geht. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A)
19.Tag
Landschaftlich reizvolle Fahrt nach Nairobi. Die Strecke führt entlang der Ausläufer des Mt. Kenya durch die fruchtbaren Äcker und Täler der Kikuyu, der größten kenianischen Volksgruppe. In Karatina haben Sie Gelegenheit, den größten Tauschmarkt des Landes zu besuchen und in Thika können Sie eine frische Ananas direkt von der Plantage verkosten. Der Abend in der Hauptstadt geht mit einem typischen afrikanischen Essen zu Ende. Danach Fahrt zum Flughafen und Rückflug. (F/M/A)
20.Tag
Ankunft in Deutschland. (-/-/-)